
Mehr aus Ihrer alten Krones Contiform S herausholen
Seien wir ehrlich: Die Nutzung einer älteren Krones Contiform S-Anlage kann frustrierend sein. Man möchte schließlich moderne Produktionszeiten erreichen – doch die Maschine hält einfach nicht mit.
Bevor Sie sich den Preis einer brandneuen Maschine ansehen, sollten Sie zunächst Ihren Heizofen überprüfen. Meistens liegt das Problem genau dort. Wenn die IR-Lampen abgenutzt sind, bekommt man nicht die notwendige Wärme, um die Präformen schnell zu verarbeiten.
Durch den Austausch dieser alten Lampen gegen hochwertigere Alternativen kann die gesamte Anlage wieder optimal funktionieren.
Das Geheimnis liegt in der Wärmestärke
So funktioniert es: Die Contiform S nutzt kurzwelliges Infrarotlicht, um das PET zu erhitzen, ohne dass der Hals der Flasche schmilzt. Wir stellen die Ersatzlampen so her, dass sie genau die gleiche Leistung wie die Originallampen haben – allerdings verwenden wir einen hochwertigeren Wolframfaden sowie besseres Quarzglas.
Das Ergebnis? Eine konzentrierte Wärmestrahlung. Die Präformen erreichen somit schon nach wenigen Sekunden die richtige Temperatur. Das mag zwar wenig erscheinen, aber bei der Herstellung von Tausenden von Flaschen summieren sich diese Sekunden zu einer beträchtlichen Mengen an produzierten Flaschen.
Details zur Hardware
Wir verzichten auf billige Materialien. Wir verwenden Glasrohre mit dicken Wänden – denn dünnwandiges Glas biegt sich bei hohen Temperaturen, was die Wärmeverteilung stört. Auch die Anschlüsse sind wichtig – normalerweise handelt es sich dabei um R7-Schächte. Wir sorgen dafür, dass die Anschlüsse fest sitzen. Bei lockerer Verbindung entstehen Spannungen – und das führt dazu, dass die Anschlüsse bereits nach wenigen Wochen erneuert werden müssen. Das will wohl niemand.
Aber das eigentliche Geheimnis liegt in der Beschichtung des Glases. Wir tragen eine spezielle Schicht auf das Glas auf, die das Infrarotspektrum verändert. Dadurch dringt die Wärme besser in die PET-Wand ein, anstatt einfach abprallend zu bleiben. So entsteht eine gleichmäßige Wärmeverteilung – ohne diese lästigen „Hotspots“, die die Qualität der Flaschen beeinträchtigen.
Ein Wort der Vorsicht
Man kann zwar einfach die Hitze erhöhen – aber man darf das nicht überbewerten. Wenn man mehr Leistung in den Ofen gibt, müssen die Kühlventilatoren härter arbeiten. Wenn die Lüftungsöffnungen verstopft sind oder der Luftstrom schwach ist, besteht die Gefahr, dass der gesamte Ofen überhitzt. Überprüfen Sie also zuerst Ihre Ventilatoren. Sobald Sie sicher sind, dass die Luft richtig zirkuliert, können Sie die Leistung erhöhen – ohne Bedenken wegen thermischer Belastungen.