
Wenn der Winter dazu führt, dass Hände und Füße zu Eisklumpen werden, erreicht die Wärme aus Luftsprudlern selten den Ort, an dem sie wirklich gebraucht wird. Wir haben Infrarot-Heizgeräte entwickelt, die sofortige Wärme liefern – denn Komfort hängt nicht nur von der Lufttemperatur ab. Es geht auch darum, wie die Wärme die Haut erreicht und eine gesunde Durchblutung unterstützt.
Was technisch wichtig ist: Infrarot-Heizgeräte arbeiten mit Strahlungswärme – sie erwärmen zunächst nicht die Raumluft. Im Inneren des Geräts heizt ein hochreiner Quarzrohr oder ein Kohlenstofffaserelement schnell auf und strahlt Infrarotwärme ab. Diese Wärme dringt direkt in Menschen und Gegenstände ein und sorgt dafür, dass diese gewärmt werden. Das Ergebnis ist eine angenehme, durchdringende Wärme, die von der Oberfläche ausgeht und dabei hilft, das Körpergleichgewicht zu bewahren.
Die meisten Modelle funktionieren mit 120 V Netzspannung und haben eine Leistung von ca. 1.200–1.500 Watt. Sie verfügen außerdem über einen Thermostat, der für einen konstanten Komfort sorgt. Aus Sicherheitsgründen sollte man auf Überlastschutz sowie Schutz vor Überhitzung achten. Wenn man ein Elektroheizgerät im Freien verwenden möchte, sollte man ein Modell wählen, das für feuchte Umgebungen geeignet ist. Zudem sollte die IP-Zertifizierung mindestens IP34 betragen, damit die Elektronik vor leichtem Regen und Spritzwasser geschützt ist.
Warum das funktioniert, wo es gebraucht wird: Kalte Hände und Füße sind oft auf Probleme mit der Durchblutung zurückzuführen. Wenn die Haut kalt wird, ziehen sich die Blutgefäße zusammen, wodurch die Gliedmaßen weniger warmes Blut erhalten. Infrarotwärme sorgt für eine Oberflächenwärme, die dazu beiträgt, die Muskeln zu entspannen und eine bessere Mikrozirkulation zu fördern – genau das, was Menschen brauchen, wenn sie es im Haus gemütlich haben wollen oder einen kühlen Abend auf der Terrasse verbringen möchten.
Da die Wärme gerichtet ist, kann man das Heizgerät genau dort platzieren, wo man sitzt – anstatt den ganzen Raum zu heizen. Das macht das Gerät ideal für Wohnzimmer, Schlafzimmer und überdachte Außenbereiche. Dadurch muss man auch nicht ständig am Zentralthermostat drehen.
Was man beachten sollte: Infrarotheizung wirkt sofort, aber sie „füllt“ den Raum nicht so wie eine Konvektionsheizung. Für beste Ergebnisse sollte man das Gerät in unmittelbarer Nähe des Sitzplatzes platzieren und es von Möbeln und Vorhängen fernhalten. Strahlungswärme erwärmt alles, worauf sie trifft – daher werden Gegenstände in der Strahlungsbahn wärmer sein als die Luft ein paar Schritte weiter weg. Das ist normal.
Falls man empfindlich gegenüber hellem Licht ist, sollte man ein Modell wählen, das eine geringe Reflexion hat, oder das Heizgerät leicht schräg platzieren. Wie bei jedem Elektroheizgerät sollte man es nicht mit einem zu schwachen Stecker betreiben – man sollte stattdessen einen speziellen Stecker verwenden, um eine stabile Spannung zu gewährleisten und eine Überhitzung zu vermeiden.